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Serie Indie-Autoren

Catherine Shepherd: Ideen kommen immer und überall

Wie ticken Indie-Autoren? In einer neuen Serie stellt Indie Publishing Selfpublisher und Verlagsautoren vor, mit sachlichen, aber auch sehr persönlichen Fragen – vom Marketing-Rezept bis zum peinlichsten Lieblingssong. Diesmal: Catherine Shepherd.

Ihr Weg zur Autorin

Früher habe ich bei einer großen deutschen Bank gearbeitet und mich dort auch sehr wohl gefühlt. Doch dann sagte mir mein Mann 2012, dass man Bücher jetzt selbst – ganz ohne Verlag – veröffentlichen kann, und dieser Gedanke hat mich einfach nicht mehr losgelassen. Kurz darauf habe ich zum Stift gegriffen und meinen ersten Thriller geschrieben.

Wann war Ihnen klar, dass Sie Autor werden wollen? 

Als ich gemerkt habe, dass meine Geschichten gut ankommen und ich plötzlich so viele begeisterte Leser hatte, konnte ich nicht mehr aufhören zu schreiben.

Ihr bisheriger Bestseller? 

Alle Bücher waren sehr erfolgreich, aber „Kalter Zwilling“ und „Mooresschwärze“ besonders.

Nur Indie oder Hybrid? 

Beides. Es tut mal ganz gut, sich im Rahmen einer Verlagsarbeit mal nur aufs Schreiben zu konzentrieren. Dauerhaft möchte ich die Steuerung allerdings nicht aus der Hand geben.

Ihr Marketing-Schwerpunkt 

Social Media: Facebook, Twitter, Instagram sowie Krimiführungen und Lesungen.

Ihr wichtigstes Ritual beim Schreiben? 

Eine große Tasse Kaffee mit viel Zucker und Milch.

In welchen Situationen bekommen Sie die besten Ideen für Ihre Bücher? 

Immer und überall. Mitten in der Nacht, beim Autofahren, im Restaurant. Mein Kopf entwickelt ständig neue Ideen.

Ihr Lieblings-Genre?

Thriller und historische Romane.

Ihr No-go-Genre?

Gibt es nicht.

Welcher Autor inspiriert Sie am meisten? 

Die Thriller von Tess Gerritsen finde ich unheimlich spannend und im Genre historische Romane liebe ich einfach die Bücher von Rebecca Gablé.

Was sind Ihre favorisierten ersten Sätze aus einem Roman? 

„Sterben ist eine einsame Sache. Das Leben aber auch. Wir alle verbringen unser Leben im tiefsten Innern einsam und allein. Ganz gleich, wie viel wir mit den Menschen teilen, die wir lieben, irgendetwas halten wir stets zurück. Manchmal ist es nur eine Kleinigkeit ... Manchmal ist das Geheimnis in unserem Innern etwas Riesiges und Düsteres ...“ („Das Böse in uns“, Cody McFadyen)

Welches Buch-Geschenk haben Sie zuletzt gemacht?

Ein Geschenk für meinen Sohn: „Die Uhr und die Zeit“ von Angela Weinhold.

Ihre Empfehlung zum Folgen auf Twitter?

@leanderwattig, @mmatting, @thecreativepenn

Ihr letzter Facebook-Post?

Die Vorstellung des Covers meines neuen Thrillers „Tränentod“.

Ihr peinlichster Lieblingssong?

Mir ist nichts peinlich.

Ihr wichtigster Ratschlag für angehende Autoren?

Schreibt ein gutes Buch und glaubt an euch.

 

Copyright Bild: Irene Zandel

19. März 2017


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