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Ausgezeichnet

Förderpreis des Bremer Literaturpreises

Laura Freudenthaler erhält den Förderpreis zum Bremer Literaturpreis 2018 für ihren Debüt-Roman "Die Königin schweigt" (Droschl Verlag).

In der Begründung der Jury heißt es: „Mit dem Förderpreis des Bremer Literaturpreises wird Laura Freudenthaler für „Die Königin schweigt“ ausgezeichnet. Ein stiller, konzentrierter Roman, der eine alte Frau, die sich gegen das Erinnern und das Erzählen sperrt, auf ihr von Verlusten bestimmtes Leben zurückblicken lässt. Freudenthaler zeichnet das eindringliche Porträt einer Generation, die ein scheinbar unspektakuläres Dasein führte, in dem sich aber tatsächlich die große Geschichte verbirgt.“

Der mit 6.000 Euro dotierte Preis wird am 29. Januar 2018 im Bremer Rathaus verliehen.

Die Jury zum Bremer Literaturpreis 2018 tagte mit den Mitgliedern: Dr. Wiebke Porombka, Dr. Daniela Strigl, Barbara Lison, Michael Sieber, Dr. Stephan Zweifel, Richard Kämmerlings und Dr. Lothar Müller.

Zum Buch:
Fanny, die »Königin«, ist eine vom Schicksal immer wieder hart getroffene Frau, die ihren Lebensabend alleine verbringt und über alles Vergangene schweigt. Auch das Tagebuch auf ihrem Nachtkästchen, ein Geschenk ihrer Enkelin, lässt Fanny unberührt liegen, statt es Seite für Seite mit den Tragödien des Erlebten zu füllen. Doch in Tagträumen und schlaflosen Nächten kann sie sich der Erinnerungen nicht  erwehren, und so zieht ihr ganzes Leben in aufwühlenden Bildern an ihr vorbei: Wir begleiten Fanny durch alle Lebensphasen, beginnend mit der Kindheit auf dem elterlichen Hof in den 1930er-Jahren bis nahe an ihren Tod.

Zur Autorin:
Laura Freudenthaler, geboren 1984 in Salzburg, studierte Germanistik, Philosophie und Gender Studies. Die Erzählungen „Der Schädel von Madeleine. Paargeschichten“ erschienen 2014. „Die Königin schweigt“ ist ihr Debüt‐Roman. Laura Freudenthaler lebt in Wien.

20. November 2017


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