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Bücher

Perfide Psychospielchen mit einer starken Hauptfigur

Das Leben der Kinder- und Jugendpsychotherapeutin Liz verändert sich von einem Moment auf den anderen schlagartig: Nachdem sie einen Einbrecher in ihrem Haus überwältigt und dabei aus Sicht der Polizei unverhältnismäßige Gewalt angewendet hat, findet sie sich plötzlich in einer kargen Gefängniszelle wieder. Doch die Begegnung mit dem Einbrecher und Liz' darauffolgender Gewaltexzess war nur der Höhepunkt einer ganzen Kette von dramatischen und verwirrenden Ereignissen, bei denen sie sich selbst nicht sicher sein konnte, ob sie ihrer Einbildung entsprungen waren oder tatsächlich der Realität entsprachen … 


Leonie Haubrich legt mit „Was Du nicht siehst“ einen packenden Psychothriller vor, in dessen Zentrum Elisabeth „Liz“ Günther steht. In der 236-seitigen, durchweg spannenden Geschichte kennt die Autorin kein Erbarmen mit ihrer Hauptfigur. Sie lässt sie gegen die unbarmherzigen Dämonen ihrer Kindheit kämpfen und in einem Labyrinth aus perfiden Psychospielchen umherirren.

Die Erzählweise gestaltet Leonie Haubrich sehr abwechslungsreich, indem sie die Perspektive Kapitel um Kapitel variiert: So erzählt sie einerseits von Liz auf dem Polizeirevier und rekapituliert zum anderen in Rückblenden die Geschehnisse in den Tagen vor der Verhaftung.
 
„Was Du nicht siehst“ ist bereits der fünfte Psychothriller der in Wiesbaden lebenden Autorin. Die Leser-Rezensionen in Onlineshops und Buchforen sprechen für sich: Leonie Haubrich hat sich in der Sparte der Spannungsliteratur völlig zu Recht eine eigene Fangemeinde erarbeitet.



Leonie Haubrich, Was du nicht siehst, 9,99 €, Taschenbuch (auch als eBook erhältlich), Books on Demand, ISBN 978-3743167179

Stephanie Manig


11. Dezember 2017


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