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20 Titel sind für die Longlist nominiert

Deutscher Buchpreis: Die Longlist 2017 steht fest

Die Anwärter für den 12. Deutschen Buchpreis, der am 9. Oktober in Frankfurt verliehen wird, stehen fest. Die Jurymitglieder haben aus 200 Titeln, die zwischen Oktober 2016 und dem 12. September 2017 erschienen sind oder noch erscheinen, 20 für die diesjährige Longlist ausgewählt.


Die nominierten Romane:
◾Mirko Bonné: Lichter als der Tag (Schöffling & Co, Juli 2017)
◾Gerhard Falkner: Romeo oder Julia (Berlin Verlag, September 2017)
◾Franzobel: Das Floß der Medusa (Paul Zsolnay, Januar 2017)
◾Monika Helfer: Schau mich an, wenn ich mit dir rede! (Jung und Jung, März 2017)
◾Christoph Höhtker: Das Jahr der Frauen (Weissbooks, August 2017)
◾Thomas Lehr: Schlafende Sonne (Carl Hanser, August 2017)
◾Jonas Lüscher: Kraft (C.H. Beck, März 2017)
◾Robert Menasse: Die Hauptstadt (Suhrkamp, September 2017)
◾Birgit Müller-Wieland: Flugschnee (Otto Müller, Februar 2017)
◾Jakob Nolte: Schreckliche Gewalten (Matthes & Seitz Berlin, März 2017)
◾Marion Poschmann: Die Kieferninseln (Suhrkamp, September 2017)
◾Kerstin Preiwuß: Nach Onkalo (Berlin Verlag, März 2017)
◾Robert Prosser: Phantome (Ullstein fünf, September 2017)
◾Sven Regener: Wiener Straße (Galiani Berlin, September 2017)
◾Sasha Marianna Salzmann: Außer sich (Suhrkamp, September 2017)
◾Ingo Schulze: Peter Holtz (S. Fischer, September 2017)
◾Michael Wildenhain: Das Singen der Sirenen (Klett-Cotta, September 2017)
◾Julia Wolf: Walter Nowak bleibt liegen (Frankfurter Verlagsanstalt, März 2017)
◾Christine Wunnicke: Katie (Berenberg, März 2017)
◾Feridun Zaimoglu: Evangelio (Kiepenheuer & Witsch, März 2017)

Aus diesen 20 Titeln wählt die Jury, deren Sprecherin Katja Gasser (Österreichischer Rundfunk) ist, sechs für die Shortlist aus, die am 12. September veröffentlicht wird. Erst am Abend der Preisverleihung erfahren die sechs Autorinnen und Autoren, an wen von ihnen der Deutsche Buchpreis geht. Der Preisträger oder die Preisträgerin erhält ein Preisgeld von 25.000 Euro; die fünf Finalisten erhalten jeweils 2.500 Euro.

Gasser zur Zusammenstellung der Longlist: „Eine der wichtigsten Fähigkeiten von Literatur ist das Weiten unserer Welt. Das ist in Zeiten, in denen sich die Blickwinkel mehr und mehr zu verengen scheinen, besonders wichtig. Die Longlist 2017 ist Ausdruck des Versuchs, die Vielfalt der aktuellen deutschsprachigen Literaturlandschaft zu spiegeln. Auf ihr finden sich mit den Büchern unterschiedliche literarische Antworten auf das Leben, den Zustand der Welt, der Menschen: Politisches wie explizit Unpolitisches, traditionell Erzähltes wie Sprachzentriertes und Risikofreudiges, lyrisch Gewobenes wie realistisch Gestricktes. Allen Büchern gemeinsam ist, dass sie die Jury auf die eine oder andere Art gestochen und gebissen haben – angerührt im besten Wortsinne. Vielleicht wird der Blick auf die Welt mit den Büchern der Longlist 2017 wieder etwas größer, weiter.“

Die Jury:
◾Silke Behl (Radio Bremen)
◾Mara Delius („Die Welt“)
◾Christian Dunker (Autorenbuchhandlung, Berlin)
◾Maria Gazzetti (Casa di Goethe)
◾Katja Gasser (Österreichischer Rundfunk)
◾Tobias Lehmkuhl (freier Kritiker)
◾Lothar Schröder („Rheinische Post“)

Die Buchpreis-Jury: Tobias Lehmkuhl, Maria Gazzetti, Katja Gasser, Lothar Schröder, Silke Behl, Mara Delius, Christian Dunker (v.l., Foto: Christina Weiß)

Weitere Informationen zum Deutschen Buchpreis 2017 können abgerufen werden unter Opens external link in new windowwww.deutscher-buchpreis.de. Infos, Neuigkeiten und Geschichten rund um den Deutschen Buchpreis 2017 gibt es auch bei Facebook unter Opens external link in new windowwww.facebook.com/DeutscherBuchpreis.

16. August 2017


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