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Anmeldung zur Fachtagung des VFLL noch bis zum 20. Juli möglich

Arbeiten 4.0: Lektorenverband wirft einen Blick in die Zukunft

Der Lektorenverband VFLL widmet seine diesjährige öffentliche Fachtagung dem Wandel der Arbeitswelt im digitalen Zeitalter. Unter dem Titel „Lektorat 4.0 – Die Zukunft der Arbeit für freie Lektorinnen und Lektoren“ diskutieren Lektoratsprofis mit Experten für neue Arbeitsformen und Soloselbstständigen anderer Branchen. Die Fachtagung am Samstag, den 9. September 2017 im ver.di-Bildungs- und Begegnungszentrum am Berliner Wannsee ist Teil der jährlichen Lektorentage des Verbands. Die Anmeldephase für die Veranstaltung läuft noch bis zum 20. Juli.


Unter dem Schlagwort „Arbeiten 4.0“ wird derzeit viel über die Arbeitswelt von morgen spekuliert. Klar ist: Die Digitalisierung macht es möglich, dass Aufgaben nicht mehr zentral in Unternehmen, sondern von selbstständigen Profis erledigt werden. In der Publikationsbranche übernehmen externe Dienstleister bereits seit Jahren einen großen Teil der Arbeit. Insbesondere freie Lektorinnen und Lektoren sind dem Trend um Jahre voraus und liefern mit ihren Erfahrungen als Soloselbstständige wertvolle Impulse für die politische und kulturelle Debatte über die Zukunft der Arbeit. So ist der VFLL seit 2015 am Dialogprozess „Arbeiten 4.0“ des Bundesarbeitsministeriums beteiligt.
 
Freie Lektorinnen und Lektoren sind, wie alle anderen Profis der Textbranche, jedoch auch mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Wie ist ihre Situation heute, und was wird sich ändern? Welche Chancen bringen die Veränderungsprozesse mit sich? Welche Kompetenzen müssen Lektorinnen und Lektoren entwickeln oder stärken? Wie können sie den Wandel mitgestalten? Diesen Fragen wird die Podiumsdiskussion auf der Fachtagung nachgehen. Das Gespräch eröffnet Wirtschaftsjournalistin Inga Höltmann mit einem Impulsvortrag. Unter der Moderation von Shelly Kupferberg diskutiert sie anschließend mit Julia Kliemann (Grafik-Designerin, Projektmanagerin und Vorstandsmitglied der genossenschaftlich geführten Webagentur Reinblau), Moritz Malsch (freier Lektor, Übersetzer, Verleger und Mitbegründer des Literaturhauses Lettrétage), Dr. Anja C. Wagner (Beraterin und „Bildungsquerulantin“) und der VFLL-Vorsitzenden Dr. Inga Meincke.
 
Nach der Podiumsdiskussion werden Fachworkshops angeboten. Zudem beraten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Projekts „WiSU – Wirtschaftliche Stärkung der Urheber*innen in der freien Literaturszene Berlin“ zu Fragen der Freiberuflichkeit. Abschluss des Tages ist eine Zwölf-Seen-Rundfahrt mit Buffet. Das komplette Tagungsprogramm findet sich unter Opens external link in new windowwww.lektorentage.de.
 
Die Fachtagung ist Teil der Lektorentage, die der VFLL in diesem Jahr zum 16. Mal ausrichtet. Bereits am Freitag, den 8. September treffen sich die Konferenzteilnehmer zum Netzwerken. Am Sonntag, den 10. September findet die jährliche Mitgliederversammlung des VFLL statt.
 
Die Anmeldung ist noch bis zum 20. Juli 2017 unter Opens external link in new windowwww.lektorentage.de möglich. Die Fachtagung am Samstag und das Netzwerktreffen am Freitagabend stehen allen Interessierten aus der Textbranche offen. Mitglieder von Partnerverbänden des VFLL – BücherFrauen, Illustratoren-Organisation, Junge Verlagsmenschen, Selfpublisher-Verband, Texterverband und VdÜ – zahlen denselben, vergünstigten Beitrag wie VFLL-Mitglieder.
 

12. Juli 2017


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