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Indie-Autoren treffen sich zum 3. Selfpublishing-Day

Selfpublishing-Day: Familienfest in München

Von Johannes Monse

Nach Würzburg und Münster in diesem Jahr also München: Der 3. Selfpublishing-Day rief und alle kamen Sie. Die kleine Familie der Selfpublisher versammelte sich am vergangenen Samstag im Novotel am Rosenheimer Platz, um sich wieder einmal ausgiebig auszutauschen. Die Veranstaltung blieb auch in diesem Jahr übersichtlich und war schon Wochen zuvor ausverkauft; ca. 100 Autoren, Netzwerker, Blogger, Dienstleister und andere Experten sorgten für viel geballte Kompetenz vor Ort. 


Schon Abends vorher gab es – wie schon im vergangenen Jahr in Münster – einen pub ’n’ pub zur Thematik, fast 60 Interessierte brachten das „Gabelbissen“ in der Innenstadt dabei an den Rand seiner Leistungsfähigkeit, was dem lockeren Abend aber nicht schadete.

Der Veranstaltungssamstag selbst war nahtlos von morgens 9 bis 18 mit Vorträgen und Workshops besetzt, ausnahmslos gut besucht. Seminare zu Metadaten oder Nischenmarketing, Diskussionsrunden mit Bestsellerautoren wie Poppy J. Anderson oder Béla Bolten fanden Anklang – auch wenn das Setting und die Themenlisten doch stark an die Veranstaltungen der vergangenen Jahre erinnerte. Hier zeigte sich schon deutlich, dass interessierte Autoren immer noch ein großes Bedürfnis an grundlegenden Informationen haben, die jährliche Veranstaltung immer auch regionalen Charakter hat und daher gut daran tut, in jedem Jahr in einer neuen Stadt aufzukreuzen. 

Auffällig war die breite Streuung der Teilnehmer: Neben erfolgreichen Autoren wie Tim Rohrer oder dem schon erwähnten Béla Bolten nahmen auch viele Hobbyschriftsteller, Lektoren, Grafiker oder einfach Interessierte den Selfpublishing-Day wahr. Auch abseits der Workshops war das Infoangebot dabei groß: Die meisten der bekannten Autoren-Dienstleister waren in der kleinen und durch die althergebrachte Tischpräsentation auch äußerst demokratischen Firmenausstellung präsent. Ob Amazon, Feiyr, TwentySix oder Ruckzuckbuch – auf dem Selfpublishing-Day waren sie Tisch an Tisch alle gleich. 

Johannes Monse ist Co-Geschäftsführer beim Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat

12. April 2016


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