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Markt

Relaunch des BoD-Shops

Neuer Shop: BoD ködert mit hohen Margen

Als Gerd Robertz im Mai 2015 als CEO von Books on Demand antrat, war klar, dass der E-Commerce beim Selfpublishing-Pionier einen größeren Stellenwert erhalten wird. Vor diesem Hintergrund trägt der neue Buchshop von BoD deutlich die Handschrift des früheren buecher.de- und Weltbild-Chefs.


Die wichtigsten Änderungen bzw. Ergänzungen des Shops im Überblick: 

- Das Design wurde erneuert.

- BoD verspricht 50% mehr Marge für Autoren bei Print-Titelverkäufen über den BoD-Buchshop; selfpublisherbibel.de bringt das Beispiel: Ein Taschenbuch für 9,99 Euro Verkaufspreis im Format 12 x 19 mit 250 Seiten bringe im Buchhandel 1,47 Euro (15%), im BoD-Buchshop 2,21 Euro (22%).

- Bei E-Books steigt die Marge durch den Direktvertrieb um bis zu 50% und entspreche 80% vom Nettoerlös, so BoD. Bei einem Titel für 2,99 Euro bleiben demnach laut selfpublisherbibel.de 1,81 Euro für den Autor übrig, während es im übrigen Buchhandel nur 1,14 Euro sind. Zum Vergleich: Bei Amazons KDP liegt der Autorenanteil bei maximal 70%.

- Autoren können ein individuell anpassbares Shop-Widget bei sich z.B. im Blog platzieren, mit dem der BoD-Shop eingebettet wird.

- Weitere Änderungen: Die Genrekategorien sind neu; die Suche kann nach Printbüchern und E-Books, Neuerscheinungen, Bestsellern und Aktionspreisen gefiltert werden; es gibt eine E-Book-Bestsellerliste und die Möglichkeit der Vorbestellung von E-Books über einen Zeitraum von bis zu sechs Monaten.

15. Februar 2017


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